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Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin auf Medaillenkurs
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin auf Medaillenkurs / Foto: MADDIE MEYER - SID

Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin auf Medaillenkurs

Das deutsche Top-Duo Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin ist erfolgreich in die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Boston gestartet. Die Europameister und Grand-Prix-Sieger liefen im US-Bundesstaat Massachusetts ein starkes Kurzprogramm und liegen mit 73,59 Punkten auf dem dritten Platz. Die Berliner haben damit vor der Kür in der Nacht zu Freitag (ab 23.15 Uhr/Discovery+) alle Chancen auf eine Medaille.

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Die zweiten deutschen Starter Annika Hocke/Robert Kunkel (Berlin) erlebten derweil eine schwere Enttäuschung. Das Duo, das bei der WM im Vorjahr mit dem fünften Platz überzeugt hatte, rettete sich nach einem missglückten Kurzprogramm und 55,16 Punkten auf dem 20. Platz in die Kür.

Hase, 2024 an Volodins Seite WM-Dritte, war zufrieden. "Es war ein sicheres Kurzprogramm. Wir freuen uns, dass es keine großen Fehler gab und wir auf Medaillenkurs sind", sagte die 25-Jährige: "Wir hoffen, dass wir unseren Platz halten und vielleicht noch ein Stück höher landen können. Aber erstmal muss man eine saubere Kür laufen."

Für den Top-Wert sorgten die japanischen Vize-Weltmeister Riku Miura/Ryuichi Kihara, die mit 76,57 Punkten vor den Vize-Europameistern Sara Conti/Niccolo Maccii aus Italien (74,61) führen. Die kanadischen Titelverteidiger Deanna Stellato-Dudek/Maxime Deschamps (67,32) kamen nicht über den siebten Platz hinaus.

Zur Musik von Tami Neilson ("You Were Mine") traten Hase/Volodin selbstbewusst auf. Das Duo zeigte saubere und flüssige Elemente und hielt das Niveau konstant. An die Leistungen aus dem Training sei man aber nicht herangekommen, sagte Hase: "Das war es nicht ganz. Aber es ist alles offen."

Bedrückte Stimmung herrschte bei Hocke und Kunkel. In der Darbietung ("I love Rock n' Roll") stürzte Kunkel beim zweiten Element, in der Folge leistete sich auch Hocke technische Fehler. "Ich weiß nicht, was passiert ist", sagte Hocke und atmete tief durch: "Es fühlt sich an, als könnte man es im Wettkampf nicht zeigen. Das tut so weh. Das Wichtigste ist, dass wir zusammenhalten. Wir wissen, dass wir es können."

R.Collins--RTC